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Temporäre Gebäude für die Unterbringung von Flüchtlingen

Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht und im Grundgesetz verankert. Im Jahr 2015 werden allein in Deutschland rund 450.000 Flüchtlinge erwartet – doppelt so viele wie 2014. Auch wenn der Bund seine Finanzhilfen an die Länder und Kommunen auf eine Milliarde Euro verdoppelt hat, ist bereits jetzt absehbar, dass dies nicht ausreichen wird. Gefragt sind deshalb unkonventionelle, preisgünstige Möglichkeiten für die Unterbringung von Flüchtlingen und der entsprechenden Ämter.

Der Berliner Senat prüft zurzeit die Nutzung von leer stehenden Strafanstalten für die Unterbringung von Asylbewerbern. Die Nutzung von Turnhallen ist ebenso eine vorübergehende Lösung wie das Aufstellen von Zelten. Funktionierende Flüchtlingsheime drohen durch „Nachverdichten“ zu kippen. In der Schweiz werden Flüchtlinge bereits in lichtlosen Bunkern tief unter der Erde untergebracht.

Die durchschnittlichen Ausgaben pro Flüchtling haben sich von 2010 bis 2014 verzehnfacht. Der Grund: Die Kommunen sind gezwungen, für ihre Unterbringung Gebäude zu nutzen, die erst aufwendig umgebaut oder instandgesetzt werden müssen. Auch die vorübergehende Unterbringung von Flüchtlingen in Hostels, Pensionen und Apartments treibt die Kosten in die Höhe. Nicht selten werden von den Betreibern völlig überzogene Beträge in Rechnung gestellt.
Die Zahl der in den nächsten Jahren nach Deutschland kommenden Asylbewerber ist nicht zu prognostizieren, ihre Unterbringung ebenso wenig langfristig planbar wie der personelle Aufwand für die Beherrschung der Flüchtlingsströme. Gefragt sind temporäre, flexible Lösungen, d. h. neue bauliche Lösungen, die sowohl bezahlbar als auch variabel sein müssen. Zelte sind keine dauerhafte Lösung, die Kapazität von Containerdörfern ist begrenzt.

Neptunus, Spezialist für temporäre Bauten, bietet Gebäude, die kostengünstig und schnell lieferbar sind, innerhalb kürzester Zeit aufgebaut werden können und vollständig demontierbar sind. Sie können einige Wochen, einige Monate, aber auch 20 Jahre lang stehen. Wenn sie nicht mehr benötigt werden, können sie eingelagert oder an einem anderen Platz wieder aufgestellt werden. Einzige Voraussetzung: eine freie Fläche. Optionen sind Kauf oder Miete.

Beispiel:
Eine 15 Meter breite und 45 Meter Lange „Evolution“-Halle zum Beispiel, ein Modulbau mit 6 Meter hohen Seitenwänden, einer lichten Höhe von 4 Meter, einem festen Dach und 6 Zentimeter dicken Sandwichdämmpaneelen verfügt über zwei Eingänge auf beiden Giebelseiten, getrennte Toiletten für Frauen und Männer, einen Aufenthaltsraum und eine Küche. Die 30 Quadratmeter großen Räume liegen zu beiden Seiten des 3 Meter breiten Flures und sind mit isolierten Glasfenstern ausgestattet. Die Größe der Halle und die Raumaufteilung sind variabel. Erste Prüfungen haben ergeben, dass die „Evolution“-Halle ideal für die Unterbringung von Flüchtlingen, aber auch für Büros, wie sie für deren Registrierung benötigt werden, geeignet ist. Denn die Standards für die Unterbringung der Flüchtlinge müssen mitteleuropäischen Maßstäben entsprechen – ein unverzichtbarer Teil der Willkommenskultur.

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