Referenz Tagungszentrum für die EU–Ratspräsidentschaft der Niederlande

Auftrag

Als die Niederlande am 1. Januar 2016 für sechs Monate die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union übernahmen, benötigte die Regierung der Niederlande dringend entsprechende Räumlichkeiten in Amsterdam, wo sich Minister, Mitglieder der Europäischen Kommission und Diplomaten aus ganz Europa für die zahlreichen politischen und strategischen Meetings treffen konnten.

Zuletzt hatten die Niederlande die EU-Ratspräsidentschaft im Jahre 2004 inne, und 2016 stehen die Niederlande wieder im politischen Rampenlicht, als sie aufgrund des Rotationsprinzips der EU-Mitgliedsländer die Rolle der Ratspräsidentschaft übernahmen.

Da in Amsterdam keine permanenten Gebäude für die Unterbringung eines so prestigeträchtigen und langfristigen Events zur Verfügung standen, beauftragte die Regierung der Niederlande die bekannten Spezialisten für temporäre Gebäude von Neptunus mit der Lösung des Problems.

Lösung

Neptunus, eines der weltweit führenden Unternehmen für die Errichtung temporärer Gebäude, benötigte nur drei Monate für den Bau eines hochmodernen Tagungszentrums auf dem Gelände von Marine Land in Amsterdam im Auftrag des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der Niederlande.

Das demontable „Europa-Haus“ besteht aus sechs temporären Hightech-Gebäuden mit Konferenzräumen, Lounges, einem Theater, Dolmetscherkabinen und Räumen für Meetings. Ein eindrucksvolles, maßgeschneidertes 150 m2 großes Atrium unter der höchsten Spitze des Daches mit voll verglasten Wänden bildet einen Garten- bzw. Hofbereich.

Die Außenwände des 8.000 m2 großen Komplexes sind verziert mit Fassadendekorationen und mit im 3D-Drucker hergestellten Bänken. Das Innere trägt eine typisch holländische Handschrift, fast museumsartig, mit Scheindecken, teilweise mit aufgedruckten Wolken dekoriert.

Trotz der Natur des Komplexes werden die meisten Besucher nicht merken, dass sie sich in einem temporären Gebäude befinden. Das Tagungszentrum entstand in drei ultramodernen und energieeffizienten temporären Gebäude des Typs Evolution, verbunden durch überdachte Korridore.

Neptunus war mit einem Team von Subunternehmern verantwortlich für die Koordinierung des Innenausbaus des Komplexes.

Das Projekt erforderte 50 Truck-Ladungen Material und Ausrüstungen, die auf die Baustelle transportiert werden mussten, wo in den ersten beiden Wochen des Baues wurde ein Team von 23 Neptunus-Technikern beschäftigt. Als der Zeitpunkt für die Fertigstellung des Gebäudes näher rückte, wurde die Zahl der Arbeitskräfte schrittweise reduziert.

Anforderungen/Herausforderungen

Obwohl es sich um ein außerordentlich wichtiges und prestigeträchtiges Projekt handelte, was einen sehr engen Zeitplan erforderlich machte, musste die Regierung der Niederlande sicherstellen, dass Design und Bauausführung nachhaltig und mit maximaler Energieeffizienz erfolgten.

Als Hauptauftragnehmer war Neptunus verantwortlich für die Koordinierung des gesamten Projektes, was die Kontrolle des Innenausbaus inklusive Böden, Beleuchtung, Wasser- und Stromversorgung, Toiletten, Heizung, Klimakontrolle, IT-Infrastruktur und Alarm- und Brandschutzsysteme einschloss.

Da Energieeffizienz für die Regierung der Niederlande ein kritischer Faktor ist, liefern auf dem Dach installierte Photovoltaik-Paneele die täglich benötigte Energie für das temporäre Gebäude.

 

Bewertung

Dorrie Eilers, Direktor von Neptunus, sagte: „Es ist der fortschrittlichste temporäre Gebäudekomplex in den Niederlanden, und wir sind stolz auf das Ergebnis.“

Han Maurits Schaapveld, Hauptdirektor des Projektes EU-Ratspräsidentschaft 2016, sagte: „Design und Ausführung des Gebäudes sind so nachhaltig wie möglich einschließlich des Einsatzes von Photovoltaik-Paneelen. Das Gebäude wird danach rückgebaut für die Wiederverwendung irgendwo, was unserer Vision entspricht, einen Großteil der Inneneinrichtung in der Regierung der Niederlande wiederzuverwenden.“

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