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Sporthallen

Als General- unternehmer hatte Neptunus eine koordinierende Rolle zwischen aller Beteiligten

Neptunus baut temporäre Sporthalle in Köln

Der Auftrag
Bei dem Einsturz des Stadtarchivs wurde die Turnhalle der Kaiserin-Augusta-Schule, welche hinterm Stadtarchiv steht, mit in Leidenschaft gezogen. Aus Sicherheitsgründen wurde eine Nutzung der Halle untersagt. Die Sporthalle musste abgerissen werden. Die Schule baut jetzt einen neuen Komplex mit Kantine, Klassenräumen und pädagogischem Zentrum. Solange es keine neue Sporthalle gibt, benötigt die Schule ein Provisorium, die außerhalb des Schulgeländes aufgestellt werden kann. Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln schrieb dazu eine temporäre Halle aus, welche nach Demontage für Umbauten bei anderen Sporthallen wieder verwendet werden kann.

Die Lösung
Für die neue Sporthalle setzte Neptunus die innovative Flexolution-Technologie ein. Eine Flexolution I in der Abmessung 15 x 27 x 7 Meter als 1-Feld Sporthalle und eine Flexolution II in der Abmessung 12 x 18 x 4,5 Meter für die Unterbringung der Sozial-, Geräte- und Technikräume wurde als Lösung angeboten.  Die Hallen wurden mit allen notwendigen technischen Einrichtungen wie Brandmeldeanlage,  Einbruchsmeldeanlage, Sanitäre-, elektrotechnische-, sowie Lüftungs- und Heizungsanlagen ausgestattet. Die Hallen wurden an das vorhandene Fernwärmenetz angeschlossen. Der Sportboden, die Prallschutzwandverkleidungen und alle neu eingebrachten Sportgeräte machen die Halle zu einer Sporthalle, die nicht von einer permanenten Sporthalle zu unterscheiden ist.

Die Herausforderung
Der Bau der temporären Sporthalle war mit mehreren Herausforderungen verbunden. Das provisorische Gebäude wurde direkt neben der Severinsbrücke am Rhein errichtet. Aufgrund dieser Lage wurde vom Hochwasseramt wegen Überflutungsgefahr die Forderung gestellt, der Boden 79 cm höher zu bauen. Die Betonfundamente und der Betonboden mussten somit erhöht, und Leitungen für Zu- und Abwasser verlängert werden. Da die Severinsbrücke auch ein stark befahrener Verkehrsweg ist, wurden zusätzliche Schallschutzmaßnahmen erforderlich.

Neben der Brücke stand nur eine beschränkte Fläche mit großen Bäumen zur Verfügung. Die öffentliche Straße musste frei bleiben und der angrenzende Park durfte nicht beschädigt werden. Infolgedessen musste auf sehr engem Raum sehr effizient, vorsichtig und präzise gearbeitet werden.

Als Generalunternehmer hatte Neptunus eine koordinierende Rolle zwischen dem Auftraggeber die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, Architekten,  Bauamt, Grünflächenamt, Sportamt, Hochwasseramt, Subgewerke, Prüfstatiker und den Anwohnern. Die Wünsche aller Beteiligten mussten berücksichtigt werden.

Das Resultat
Dank präziser Planung und handwerklichem Können, konnte Neptunus das Gebäude pünktlich an die Stadt übergeben. Die Schülerinnen und Schüler der Kaiserin-Augusta-Schule und diverse Vereine  können hier Sport treiben, bis der Bau einer neuen Sporthalle abgeschlossen ist. Durch die prekären Abreisarbeiten vom Stadtarchiv und der alten Turnhalle, kann man noch nicht genau vorhersehen, wann die neue Turnhalle der Kaiserin-Augusta-Schule fertig sein wird. Das Neptunus-Gebäude hat jedoch die Eigenschaften und Merkmale eines permanenten Gebäudes und kann daher so lange wie nötig stehen bleiben. Sobald die neue Sporthalle in Betrieb genommen wird, soll die Neptunus-Halle demontiert, technisch überprüft und an einem anderen Standort wieder errichtet werden.

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